Starte mit Kontoexporten und Quittungen der letzten drei Monate. Gruppiere grob: Wohnen, Essen, Mobilität, Gesundheit, Freizeit, Lernen, Sonstiges. Markiere wiederkehrende Fixkosten und schwankende Posten. Suche nicht sofort nach Fehlern, sondern nach Geschichten: Welche Ausgaben machen dich froh, welche lassen dich kalt? Diese Perspektive verhindert Beschämung und öffnet Raum für kluge Anpassungen. Wenn du magst, poste eine anonymisierte Aufstellung; Feedback aus der Community kann sehr ermutigen.
Abo‑Dopplungen, ungenutzte Mitgliedschaften, Lieferflatrates, die deinen Alltag kaum erleichtern: Solche Lecks sind selten böse Absichten, eher schleichende Gewohnheiten. Setze dir eine monatliche Leck‑Sprechstunde von zwanzig Minuten, kündige konsequent und feiere jedes gelöschte Abo mit einem kleinen Spaziergang. Wichtiger als die Summe ist der zurückgewonnene Handlungsspielraum. Teile deinen größten Leck‑Fund und wie du ihn geschlossen hast, damit andere Mut schöpfen und ähnliche Stellen prüfen.